21 Sep 20

Die Formula E ist die erste Rennserie mit einer zertifizierten Kohlenstoffbilanz, die von Beginn an Netto-Null-Emissionen aufweist

Die ABB FIA Formula E Championship ist die erste Rennserie, die seit ihrer Gründung eine Kohlenstoffbilanz mit Netto-Null-Emissionen vorweisen kann. Sie investiert in international zertifizierte Projekte in allen Racing-Bereichen, um die Emissionen aus sechs Saisons im elektrischen Rennsport auszugleichen.

Die Bekanntgabe der Formula E erfolgte heute während der Eröffnung der NYC 2020 Klimawoche. In Anlehnung an den empfohlenen Ansatz des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) verfolgt die Formula E drei wesentliche Initiativen zum Erreichen einer Kohlenstoffbilanz mit Netto-Null-Emissionen: effektive Messung des Kohlenstoffausstoßes, Priorisierung von Maßnahmen zur Reduzierung ihrer Kohlenstoffbilanz und Ausgleich der restlichen nicht vermeidbaren Emissionen.

Die fortlaufenden Initiativen der Formula E für ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit auf der ganzen Welt unterstreichen das Engagement der Formula E für eine bessere Zukunft durch den Rennsport und ihren Gründungszweck, den Kampf gegen den Klimawandel.

Die Formula E wird zur ersten Rennserie mit einer zertifizierten Kohlenstoffbilanz mit Netto-Null-Emissionen von Beginn an

In enger Zusammenarbeit mit Quantis Sustainability Consulting, dem führenden Experten für Ökobilanzierung und Nachhaltigkeit, berechnet die Formula E seit ihrer Premierensaison die Gesamtbilanz für die Meisterschaft und kontinuierlich, mit besonderem Fokus, die Senkung der Emissionen.

Als Auszeichnung für ihre Maßnahmen zur Emissionsreduzierung – einschließlich der Optimierung von Transport und Logistik, Erweiterung der Wiederverwertungsmöglichkeiten für Lithium-Ionen-Batterien und Verzicht auf Einwegkunststoffe bei allen lokalen Veranstaltungen – erhielt die Formula E als erste und einzige Rennserie eine unabhängige ISO 20121 Zertifizierung für nachhaltige Events.

Unvermeidbare Emissionen aus den vergangenen sechs Saisons wurden nun auch durch Investitionen in „Gold Standard“- und „Verified Carbon Standard“-UN-Projekte im Einklang mit dem Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism) der UNFCCC als ausgeglichen zertifiziert.

Die ausgewählten Projekte sind sozial nachhaltig, fördern die Produktion erneuerbarer Energien und maximieren den Umweltnutzen von Elektroautos. Sie basieren auf der bisherigen Arbeit der Formula E, positive, greifbare Ergebnisse in allen Racing-Bereichen zu schaffen. (Siehe vollständige Liste weiter unten).

Die Formula E entwickelt bereits neue Ansätze für einen noch höheren Beitrag zur Bekämpfung der globalen Klimakrise. Deshalb unterzeichnete CEO Jamie Reigle stellvertretend für die gesamte Formula E den offenen UN-EU-Brief für 2030, der letzte Woche veröffentlicht wurde. Der Brief unterstützt die globale „Race to Zero“-Kampagne der UN für eine emissionsfreie Wirtschaft, die gegen künftige Bedrohungen gewappnet ist, hochwertige Beschäftigungsmöglichkeiten schafft und ein integratives, nachhaltiges Wachstum fördert.

Formula E Chief Executive Officer Jamie Reigle kommentierte: „Die ABB FIA Formula E Championship hat sich zum Ziel gesetzt, eine bessere Zukunft durch den Rennsport zu schaffen, und wir verpflichten uns, bei der Bekämpfung der Auswirkungen des Klimawandels eine Vorreiterrolle einzunehmen. Wir haben unsere Emissionen seit unserer Gründung aktiv gemessen und kontinuierlich reduziert, und wir sind stolz darauf, durch den Ausgleich unserer Restemissionen eine Null-Netto-Kohlenstoffbilanz erreicht zu haben.

„Wir tragen die Verantwortung dafür, die Auswirkungen unseres globalen Sports auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten, und freuen uns, wichtige Umweltprojekte in unseren Racing-Bereichen unterstützen zu können. Als Rennserie, die mit einem klaren Ziel gegründet wurde, engagieren wir uns weiterhin für den Ausbau unserer nachhaltigen Praktiken und hoffen, auch andere dazu zu inspirieren, sich unserer Mission anzuschließen.“

FIA-Präsident Jean Todt kommentierte: „Ich begrüße diesen wichtigen Schritt der ABB FIA Formula E Championship für die Umwelt. In der Tat sind unsere beiden Organisationen Unterzeichner des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen, und dies ist einer der vier Hauptpfeiler von #PurposeDriven – eine von der FIA ins Leben gerufene Bewegung für einen bedeutenderen gesellschaftlichen Beitrag durch Motorsport und Mobilität.“

Liste der international zertifizierten Emissionsausgleichsprojekte:

• China: Energiegewinnung aus Biomasse
• Chile: Energiegewinnung aus Deponiegas
• Mexiko: Energiegewinnung aus Deponiegas
• Argentinien: Energiegewinnung aus Windenergie
• Uruguay: Energiegewinnung aus Windenergie
• USA: Energiegewinnung aus Deponiegas
• Malaysia: Energiegewinnung aus Deponiegas
• Marokko: Energiegewinnung aus Windenergie
• Zertifizierungen für die Nutzung erneuerbarer Energie in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, der Schweiz und Russland

Die Formula E verfolgt drei wesentliche Initiativen für die Klimaneutralität: effektive Messungen, Reduzierung der Kohlenstoffbilanz der Rennserie und Ausgleich der restlichen nicht vermeidbaren Emissionen