08 Jan 20

Das Avatar-Konzeptauto von Mercedes ist ausgestattet mit Graphen-basierten organischen Akkuzellen

Sind Sie ein Fan des Films „Avatar“? Gut, wenn Sie es sind, denn dann werden Sie das neue Konzeptauto von Mercedes – den AVTR – wahrscheinlich lieben. Der Wagen ist ausgestattet mit schuppenartigen Elementen, veganem Leder und Graphen-basierten organischen Akkuzellen.

Nur wenige Wochen nach seinem ABB FIA Formula E Championship Debüt in Saudi-Arabien hat der deutsche Autobauer Mercedes-Benz auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas seine Pionierarbeit für die Zukunft einen weiteren Schritt vorangebracht und sein neuestes Konzeptauto enthüllt. 

Der als AVTR bezeichnete Wagen verdankt seine organisch anmutende Form zum großen Teil dem Film „Avatar“ aus dem Jahr 2009 von James Cameron, der bei der Enthüllung ebenfalls mit auf der Bühne stand. 

Während das Auto mit Graphen-basierten organischen Akkuzellen betrieben wird, die keine Erdmineralien enthalten und sogar eines Tages kompostierbar sein könnten, besteht der Innenraum aus recycelten Kunststoffen und veganem Leder, um die Belastung für die Umwelt zu verringern. In Anbetracht der Tatsache, dass Autos und andere Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zur Umweltkrise und schlechter Luftqualität beitragen, bemühen sich Marken wie Mercedes darum, nachhaltigere Fahrzeuge für die Zukunft zu entwickeln, und testen die dazu benötigte Technologie auf Formula E Rennstrecken auf der ganzen Welt. 

Nachdem man die auffällige Leuchtleiste bewundert hat, die sich über die ganze Vorderseite des Autos zieht, fallen die leuchtenden, kugelförmigen Räder auf, mit denen sich das Auto vorwärts, seitwärts oder diagonal fortbewegen kann. Ziemlich praktisch für enge Bereiche, nicht wahr? Laut Mercedes wurden die Räder von den „Samen des Baumes der Seelen“ aus Camerons Film inspiriert. 

Am Heck stechen sofort die 33 schuppenartigen Elemente hervor, die Mercedes als „bionische Klappen“ bezeichnet. Der Autobauer erhofft sich davon, dass sie zur Kommunikation mit Menschen außerhalb des Autos genutzt werden. 

Im Inneren fehlt ein Lenkrad – schließlich geht es hier um die Zukunft. Stattdessen funktioniert die Interaktion der Passagiere mit dem Auto über einen ovalen Controller in der Mittelkonsole. Dieser vibriert wie auch die Sitze im Einklang mit der Geschwindigkeit Ihrer Atmung und Herzfrequenz. Nach Aussage von Ola Kallenius, dem Vorsitzenden des Mercedes-Benz-Mutterkonzerns Daimler, ist dies ein Beispiel dafür, wie Mensch und Maschine einmal miteinander verschmelzen könnten. 



Auch wenn der AVTR eher eine Science-Fiction-Schöpfung sein mag, könnte uns das Konzeptauto von Mercedes dennoch einen Vorgeschmack auf die Zukunft der Beziehung zwischen Mensch und Auto geben. Derzeit ist das deutsche Kraftpaket jedoch damit beschäftigt, seine zukünftige Elektrotechnik auf der Formula E Rennstrecke zu perfektionieren, da am 18. Januar die dritte Runde der Saison 2019/20 in Santiago beginnt. Seien Sie mit dabei

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