06 Mrz 19

Neel Jani absolviert die Jungfernfahrt des Porsche Formula E Challenger

Porsche-Werksfahrer Neel Jani absolvierte gestern die ersten Kilometer im neuen Gen2 Formula E Wagen der Marke auf dem Porsche-Testgelände in Weissach. Dies war die erste Fahrt des neuen Wagens vor dem Einstieg der Marke in die sechste Saison (2019/20) der ABB FIA Formula E Championship. 

„Ich bin sehr stolz darauf, bei der ersten Fahrt unseres Formula E Rennwagens hinter dem Steuer gesessen zu haben“, sagte Jani. 

„Es ist nicht nur eine große Ehre, den Rollout fahren zu dürfen, sondern auch sehr spannend. Wir betreten hier Neuland. 

Es war ein fantastisches Gefühl. Jeder im Team spürt es: Das Projekt gewinnt nun wirklich an Fahrt. 

Wir haben es während des Rollouts nicht auf die Spitze getrieben, aber der Antriebsstrang und das Auto machten insgesamt einen sehr guten ersten Eindruck. Ich kann es kaum erwarten, wieder zu testen.“

Seit das Team seinen Eintritt in die Formula E angekündigt hat, ist es mit den Vorbereitungen auf diese neue Herausforderung beschäftigt. Die Marke hat ihr Talent im hochkarätigen Motorsport bereits bewiesen. Es wird alle Blicke auf sich ziehen, wenn es in der Saison 2019/20 im Kampf um den Formula E Meisterschaftstitel gegen seine deutschen Mitstreiter BMW, Audi und Mercedes antritt. Die Nachricht folgt einem ersten Blick auf den Rennwagen des Mercedes EQ Formula E Teams, der vor wenigen Tagen auf dem Genfer Autosalon enthüllt wurde. 

„Der neu entwickelte Antriebsstrang von Porsche für die Formula E hat seine Feuertaufe bestanden. Es ist ein wichtiger Tag für jeden, der an diesem Projekt beteiligt ist“, sagte Fritz Enzinger, Vizepräsident von Porsche Motorsport. 

„Vielen Dank an alle, die in den letzten Monaten mit Herz und Seele am Bau des Antriebsstrangs und des Autos mitgearbeitet haben und diesen erfolgreichen Rollout ermöglicht haben.

Bis zu unserem Werkseintritt in die Formula E haben wir noch eine Menge zu tun, aber ein erster wichtiger Schritt ist getan. Jetzt werden wir uns voll und ganz darauf konzentrieren, uns mit den besonderen Herausforderungen der Formula E vertraut zu machen“, fügte er hinzu.