14 Aug 21

Vergne führt die Doppelplatzierung von DS TECHEETAH beim Qualifying für das 14. Rennen beim Berlin E-Prix

Jean-Eric Vergne sicherte sich den ersten Platz der Doppelplatzierung für DS TECHEETAH in der ersten Startreihe – seine 13. Formula E Julius Bär Pole Position für das 14. Rennen beim BMW i Berlin E-Prix, präsentiert von CBMM Niobium, mit einer haarscharf gefahrenen Runde als letzter Fahrer, der eine Rundenzeit für die Super Pole aufnahm, womit das Team nun einen klaren Vorteil im Titelkampf genießt.

Der Teamkollege von Jean-Eric Vergne und der amtierende Champion Antonio Felix da Costa hatte die vorherige Bestzeit für die Super Pole aufgenommen, nachdem er die anfängliche Rundenzeit von Lucas di Grassi unterboten hatte.

Der Franzose war mit seiner Zeit von 1:06.277 um 0,073 Sekunden schneller als da Costa und sicherte sich damit die Poleposition, und die Zeichen stehen gut für DS TECHEETAH – das Team bewies beim Gruppen-Qualifying in Berlin erneut, dass es aus Gruppe 1 hervorragende Ergebnisse liefern kann. Dieselbe Leistung erbrachten sie auch schon in der 6. Saison und mit einer weiteren Doppelplatzierung in der ersten Startreihe beim 9. Rennen im letzten Jahr.

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„Uns war klar, wie wichtig es ist, dass wir hier die Poleposition und diese Punkte holen, damit wir uns in die bestmögliche Ausgangsposition bringen, um zu gewinnen“, kommentierte Vergne. „Jetzt müssen wir es nur noch zu Ende bringen und die maximale Anzahl an Punkten holen. Wir müssen noch genau untersuchen, warum wir hier so schnell sind, und auf anderen Strecken nicht, aber ich bin bisher zufrieden!“

„Ich bin wirklich erleichtert, weil wir es im Training nicht geschafft haben“, so da Costa. „Das Team hat großartige Arbeit geleistet, die schnellsten fünf Fahrer liegen nur ein paar Zehntelsekunden auseinander. Was das Gewinnen der Meisterschaft angeht, ist dies das Beste, was wir heute bisher hätten tun können. Nun müssen wir ein wirklich intelligentes Rennen fahren. Es ist eine unglaublich coole Lebenserfahrung, gegen so viele Weltklasse-Fahrer um die Weltmeisterschaft zu kämpfen. Was immer auch kommen mag – es macht wahnsinnig viel Spaß.“

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Di Grassi (Audi Sport ABT Schaeffler) führte das Gruppen-Qualifying als Fahrer aus Gruppe 3 an – keine Selbstverständlichkeit angesichts der steigenden Temperaturen und der Schwierigkeiten einiger anderer später startender Fahrer. Der Brasilianer war der erste, der eine Rundenzeit für die Super Pole aufnahm, und seine Zeit von 1:6.427 war eine solide Anfangsleistung.

Sebastien Buemi (Nissan e.dams) startete als zweiter Fahrer, absolvierte seine Runde für die Super Pole jedoch langsamer als beim Gruppen-Qualifying. Der Schweizer muss sich nun mit dem sechsten Startplatz begnügen – um 0,6 Sekunden hinter der vorherigen Bestzeit von di Grassi – und wird sich allerdings darüber freuen, dass er beim 14. Rennen dennoch unter den ersten sechs Fahrern in der Startaufstellung steht.

Beide ROKiT Venturi Racing Rennpiloten schafften es zum ersten Mal in dieser Saison ins Sechs-Fahrer-Shootout, und Edoardo Mortara wurde nach einer temperamentvollen, aber sauberen Leistung Vierter. Norman Nato tat es seinem Teamkollegen gleich, doch ein Fehler in der letzten Kurve, in der sein Venturi die Spitzenleistung nicht mehr halten konnte, ließ ihn auf Platz Fünf zurückfallen. Trotzdem bietet dies eine wirklich gute Chance, im ersten Rennen in Berlin-Tempelhof für das monegassische Team einige Punkte zu holen.

Fahrbahnveränderungen, hohe Temperaturen und die einzigartige Herausforderung der Tempelhof-Rennstrecke

Da Fahrbahnveränderungen – also die Art und Weise, wie sich die Bedingungen auf der Rennstrecke verbessern, je mehr Runden die Fahrer absolvieren, den Streckenbelag abtragen und griffige Reifengummi-Absonderungen hinterlassen – in Berlin kein ganz so wichtiger Faktor sind, und bereits in der Vergangenheit Fahrer aus Gruppe 1 im Gruppen-Qualifying die Poleposition ergattern konnten, liegt das Fahrerfeld theoretisch näher beieinander als je zuvor. Die einzigartige, unebene und raue Betonoberfläche in Berlin-Tempelhof und die hohen Temperaturen erweisen sich in Berlin oft als wichtige Einflussfaktoren.

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Seine Rundenzeit von 1:06.486 war eine starke Leistung von da Costa, die ihm einen Platz in der Super Pole sicherte. Der zweitschnellste Fahrer aus dieser ersten Fahrergruppe war Jake Dennis von BMW i Andretti Motorsport, der am Ende den achten Startplatz ergatterte, nachdem er in beiden Freien Trainings die Bestzeit aufgenommen hatte.

Der aktuelle Spitzenreiter der Fahrerwertung Nyck de Vries fand sich auf dem 19. Platz in der Rangliste wieder, während sein Teamkollege Stoffel Vandoorne den 22. Platz belegt – Mercedes-Teamchef Ian James benannte die steigenden Temperaturen als mögliche Ursache für die mangelhaften Geschwindigkeiten. Robin Frijns, der aktuell Zweitplatzierte der Fahrerwertung, befindet sich ebenfalls weit hinten in der Startaufstellung, in der letzten Startreihe auf dem 23. Startplatz.

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