10 Apr 21

Stoffel Vandoorne holt die Poleposition für Mercedes-Benz beim 3. E-Prix-Rennen in Rom

Stoffel Vandoorne von Mercedes-EQ sicherte sich für das 3. Rennen beim Rom E-Prix seine dritte Julius Bär Pole Position in der ABB FIA Formula E Weltmeisterschaft, vor Porsche Fahrer Andre Lotterer und Oliver Rowland (Nissan e.dams).

Stoffel Vandoorne holte im Vorfeld des 3. E-Prix-Rennens in Rom mit seiner sensationellen Super Pole eine zweite Julius Bär Pole Position in Folge für Mercedes-EQ. Darüber dürfte sich vor allem Oliver Rowland ärgern, da es bis zur letzten Kurve ganz so aussah, als ob der Nissan e.dams Fahrer die Ziellinie als Schnellster überqueren würde.

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Vandoorne eroberte die erste Startposition auf dem neu konfigurierten Circuito Cittadino dell'EUR mit seinem bekannten Hochpräzisionsstil und flog in der Schikane im 2. Abschnitt haarscharf an der Wand vorbei, bevor er den letzten Abschnitt im absoluten Spitzentempo und einer Rundenzeit von 1m38.484s abschloss – etwa 0,4 Sekunden schneller als alle Fahrer vor ihm.

Andre Lotterer (TAG Heuer Porsche) fuhr als nächster, und der erfahrene Deutsche, der beim letzten Rennen in Rom auf der Poleposition gestartet war, absolvierte seine Runde schnell und sauber, und nutzte dazu die gesamte Piste und etwas darüber. Er ließ ebenfalls nur hauchdünne Abstände und manövrierte sich meisterhaft durch den technischen letzten Abschnitt, und kam als Zweitschnellster ins Ziel.

Der aus Yorkshire stammende Rowland hatte bereits in Diriyah beeindruckt, und obwohl er dort im Qualifying für das 1. und 2. Rennen in Gruppe 1 starten musste, machte er das Beste daraus und legte in den Rennen eine ordentliche Leistung hin, die ihm einige Punkte einbrachte.

Rowland war auch hier besonders schnell – im Gruppen-Qualifying sogar der Schnellste. Bei der Zeitaufnahme für die Super Pole fuhr er am schnellsten durch den 1. Abschnitt und den 2. Abschnitt, und die vierte Poleposition seiner Formula E Karriere war scheinbar besiegelt. Er musste nur noch den letzten Abschnitt optimal absolvieren, aber dann kam er zu nah an die Streckenbegrenzung und berührte bei der Ausfahrt aus der letzten Kurve die Wand, was ihn auf den dritten Platz zurückfallen ließ.

Mit einer sehr präzise gefahrenen Runde ergatterte di Grassi den vierten Platz, während der Fahrer mit der zweithöchsten Anzahl an Polepositionen in der Formula E – Jean Eric Vergne – Fünfter wurde.

Der BMW i Andretti Motorsport Rennwagen von Maximilian Günther lieferte ebenfalls eine solide Leistung, doch dank einiger verpasster Scheitelpunkte und Übersteuerungsmanöver kam er auf Platz Sechs ins Ziel. 

Die Top Ten wird abgerundet von Robin Frijns (Envision Virgin Racing), Nyck de Vries (Mercedes-EQ), Porsche Fahrer Pascal Wehrlein und Sebastien Buemi (Nissan e.dams).

Das 3. Rennen beim Rom E-Prix beginnt um 16:00 Uhr. Erfahren Sie, wo Sie das Rennen an Ihrem Standort mitverfolgen können.

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