12 Mai 20

Flörsch nach beachtlichem Debüt: „Hat wirklich Spaß gemacht“

Wie viele andere Motorsportler nutzt auch FIA Formel-3-Nachwuchsfahrerin Sophia Flörsch (Campos Racing) die aktuelle Rennpause für Sim-Races. Die ABB Formel E „Race at Home Challenge“ war dabei Neuland für die 19-Jährige. Für ihre Premiere im „Challenge Grid“ hatte sie sich mit Monaco zudem nicht den leichtesten Kurs ausgesucht. Enge Schikanen und Haarnadelkurven kennzeichnen die E-Prix-Strecke im Fürstentum, die es in Runde drei der virtuellen Serie zu meistern galt.

Dennoch schlug sich die Münchnerin vor allem im Qualifying mehr als achtbar und absolvierte die schnellste Runde aller „echten“ Rennfahrer, die im Challenge Grid zusammen mit den Sim-Racing-Profis antraten.

 

„Die Strecke in Monaco und generell die Formel E waren komplett neu für mich, deshalb war es nicht so leicht. Aber mit dem Qualifying mit Platz 13 als bester realer Rennfahrerin kann ich wirklich zufrieden sein“, ordnete sie ihre Performance ein.

 

Das gezielte Training im Vorfeld zusammen mit dem Mercedes-Benz EQ Team zahlte sich aus. Dabei bekam sie auch Unterstützung von Stoffel Vandoorne, wie sie erzählt: „Schon die Vorbereitung auf das Rennen hat wirklich Spaß gemacht. Zusammen mit den Renningenieuren von Mercedes-Benz EQ und Stoffel haben wir viel Arbeit investiert.“



Im Rennen des Challenge Grid hatte Sophia dann etwas Pech: „In der ersten Kurve wurde mir der Weg versperrt und ich wurde auch noch von hinten getroffen. So war mein Fahrzeug gleich zu Beginn beschädigt und ich konnte nicht mehr die volle Leistung abrufen.“

 

Die Nachwuchspilotin, die zu den größten Talenten im deutschen Motorsport zählt, fiel auf Rang 20 zurück und schied im „Race Royale“-Modus früh aus. Dennoch zog sie im Anschluss ein positives Fazit: „Es war cool und ich würde mich freuen, wenn ich am kommenden Wochenende wieder mit dabei sein darf.“