15 Jan 20

Strecken-Check: Warum das Rennen in Santiago in diesem Jahr noch spektakulärer wird

Schon im Vorjahr bot der Antofagasta Minerals Santiago E-Prix ein actionreiches Rennen mit spannenden Duellen bis zum Schluss. Für kommenden Samstag (18. Januar) ist sogar noch einmal eine Steigerung zu erwarten. Änderungen am Streckenlayout haben zur Folge, dass der Kurs im Parque O‘ Higgins noch schneller sein wird. Zugleich können sich die Fans auf mehr Überholmanöver freuen.

Die Schikane zwischen T7 und T8 wurde entfernt, dadurch ist die Strecke deutlich schneller als im Vorjahr. Gerechnet wird mit einem Top-Speed von 230 km/h an dieser Stelle.

Insgesamt ist der Kurs weniger kurvenreich und kürzer: statt 14 sind es nun nur noch elf Richtungsänderungen, eine Runde ist 2,287 Kilometer lang.  

Auch direkt nach dem Start wurde eine Änderung des Layouts vorgenommen. Die erste Kurve nach der Start-Ziel-Geraden führt nun nach links, ehe eine Kehre um fast 90 Grad folgt. Überholmanöver sollten in diesem Sektor nun leichter möglich sein.

Am Ende der Runde müssen die Piloten wieder durch eine doppelte Haarnadelkurve, diese führt nun allerdings genau andersherum Richtung Ziel. Fahrerisch wird dieser Abschnitt dadurch noch ein wenig anspruchsvoller. 

Bei Streckentemperaturen von bis zu 46 Grad bedeutete die Beanspruchung des Asphalts durch die Hitze im Vorjahr eine zusätzliche Herausforderung für die Teams. Der Untergrund wurde im Laufe des Renntages immer unruhiger. Neuer hitzebeständiger Asphalt zwischen den Kurven 2 und 8 sollte dieses Problem etwas verringern.

Da aber erneut hohe Temperaturen mit 35 Grad Celsius vorhergesagt sind, müssen sich Fahrer und Teams auch diesmal auf einen hohen Reifenverschleiß einstellen. Und die Fahrer werden in der neuerlichen „Hitzeschlacht“ erneut an ihre körperlichen Grenzen getrieben.