Schnee und Strand: So verbrachten die Formel-E-Stars den Jahreswechsel

Auch die Formel-E-Stars haben die Zeit zwischen den Jahren zur Entspannung genutzt. Einige begaben sich dabei auf ungewohntes Terrain. Ein Fahrer trainierte schon wieder hart.

Der gebürtige Oberstdorfer Maximilian Günther (BMW i Andretti Motorsport) war beim größten Sport-Event in seiner Heimatstadt, dem Springen der Vierschanzentournee, zu Gast. Dabei feuerte er nicht nur den ebenfalls aus Oberstdorf stammenden besten deutschen Skispringer Karl Geiger an, sondern drückte auch Johann Andre Forfang die Daumen.

Die Freundschaft mit dem Norweger war zu Günthers Formel-2-Zeit beim Monaco-GP 2018 entstanden. Damals hatten sich beide über den Teamsponsor BWT, der auch die norwegischen Skispringer unterstützt, kennengelernt. 

Günther nutzte die Gelegenheit auch noch, um mit Skisprung-Legende Sven Hannawald den bislang letzten deutschen Tournee-Sieger zu treffen.

Mit Daniel Abt (Audi Sport ABT Schaeffler) fährt noch ein zweiter Allgäuer in der ABB FIA Formel E Meisterschaft. Natürlich zog es auch ihn zum Jahreswechsel in den Schnee.

Für den Belgier Stoffel Vandoorne (Mercedes-Benz EQ) ist der Schnee dagegen ungewohnter Untergrund. Im Deer Valley Resort in Utah, Olympia-Austragungsort von 2002, wagte er sich in den vergangenen Tagen erstmals auf Skier. Ganz wohl fühlte er sich dabei nicht, wie er hinterher zugab: „Ich habe meinen ersten Skiausflug überlebt! Zeit die Piste gegen die Rennstrecke zu tauschen!“

Lange muss Vandoorne nicht mehr warten. Der Antofagasta Minerals Santiago E-Prix am 18. Januar rückt immer näher.

Die beiden DS Techeetah-Piloten Jean-Eric Vergne und António Félix da Costa stimmten sich schon auf die wärmeren Temperaturen in Chile ein und verbrachten entspannende Tage am Strand.

Lucas di Grassi (Audi Sport ABT Schaeffler) tat es ihnen gleich.
Der Sieger des Auftaktrennens in Diriyah arbeitete dagegen weiter an seiner Fitness. Sam Bird (Envision Virgin Racing) trainierte mit dem früheren Rugby-Nationalspieler Sam Warburton und war danach sichtlich erschöpft.