13 Aug 20

Vandoorne sichert sich die Poleposition beim letzten Rennen der ABB FIA Formula E Championship 2019/20

Stoffel Vandoorne (Mercedes-Benz EQ) holte sich im Vorfeld des 11. Rennens des Berlin E-Prix die Julius Bär Pole Position und startet damit in der Super Pole vor Sebastien Buemi (Nissan e.dams) und Audi Sport ABT Schaeffler Fahrer Rene Rast.

Vandoornes Zeit von 1:15.468 eröffnet ihm in der Fahrerwertung eine Chance auf den zweiten Platz, da die aktuellen Top Sechs in der Rangliste die unteren sieben Startplätze belegen – und Oliver Rowland (Nissan e.dams), derzeit Zweiter in der Tabelle, startet vom letzten Platz.

„Nach den letzten paar Rennen habe ich diesen Erfolg wirklich gebraucht“, kommentierte der Belgier. „Meine Qualifikationszeiten hier in Berlin waren nicht die besten, und dass ich das geschafft habe, kam ziemlich unerwartet.

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„Ich geriet nach dem Training etwas ins Hintertreffen, schaffte aber eine gute Rundenzeit für die Gruppen und für die Super Pole. Uns steht ein langes Rennen bevor, und in der Formula E kann wirklich alles passieren. Es stehen sehr fähige Leute an der Spitze. Wenn für uns alles perfekt läuft und wir das Renntempo, das wir in den letzten Rennen erreicht haben, halten können, dann müssten wir auch ein gutes Ergebnis erzielen.“

Nyck de Vries im zweiten Mercedes-Benz startet als Vierter und hat es damit in vier von sechs Rennen in Berlin-Tempelhof in die Super Pole geschafft. Das Team konkurriert mit BMW i Andretti Motorsport und TAG Heuer Porsche um den Titel des bestplatzierten deutschen Automobilgiganten in der Teamwertung und so, wie es aktuell aussieht, stehen die Chancen gut.

Robin Frijns von Envision Virgin Racing beeindruckte erneut und wurde Fünfter, womit das Team die Chance auf den dritten Platz in der Meisterschaft hat, und mit Edo Mortara (ROKiT Venturi Racing) starten drei Autos mit Mercedes-Antriebsstrang unter den ersten Sechs.

Alle Fahrer der ersten Gruppe konnten nach dem gestrigen Qualifying-Drama heute eine Zeit aufnehmen, obwohl es keiner der Top Sechs beim extrem wettbewerbsstarken Qualifying in die Super Pole schaffte. Die Rundenzeiten der schnellsten 23 Fahrer lagen alle weniger als 0,7 Sekunden voneinander entfernt, und damit hatte dieses Qualifying eines der am engsten beieinanderliegenden Gesamtergebnisse in der gesamten Geschichte der Formula E.

Die Zeiten der ersten sechs Fahrer wurden sofort von den Fahrern der zweiten Gruppe geschlagen, wobei sich der Streckenbelag durchgehend verbesserte. De Vries, Frijns und Rast konnten sich im Verlauf des Qualifyings in die Top Sechs bringen.

Das 11. Rennen des Berlin E-Prix beginnt um 19:00 Uhr MESZ auf der neu konfigurierten Rennstrecke Berlin-Tempelhof, und beim Wettbewerb um den Spitzenplatz in der Fahrer- als auch in der Teamwertung geht es noch einmal zur Sache.

FANBOOST

Für das 11. Rennen des Berlin E-Prix können über FANBOOST immer noch Stimmen für die Fahrer abgegeben werden. Stoffel Vandoorne von Mercedes-Benz EQ liegt mit 25 Prozent der Stimmen vor da Costa, Daniel Abt (NIO 333), Lucas di Grassi (Audi Sport ABT Schaeffler) und Andre Lotterer (TAG Heuer Porsche).

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Qualifying | Rennen 11 | Berlin E-Prix 2020

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