25 Nov 19

Maximilian Günther über seine Zeitstrafe

Maximilian Günther (Deutschland / BMW i Andretti Motorsport) zeigte im zweiten Rennen des SAUDI Diriyah E-Prix von Startplatz neun eine grandiose Aufholjagd und beendete das Rennen als Zweiter. Durch eine nachträgliche Zeitstrafe fiel er jedoch auf Position elf zurück. Günther hatte am Ende einer Safety-Car-Phase zu früh zwei seiner Konkurrenten überholt. Dafür wurde er nach Rennende und Podiums-Zeremonie mit einer 24-Sekunden-Strafe belegt und blieb damit ohne Punkte. 

Max Günther:
„Es ist natürlich bitter, im Nachhinein so eine Strafe zu bekommen. Die Situation beim Restart nach der Safety-Car-Phase war unübersichtlich, und es ging hektisch zu. Stoffel Vandoorne hat sich offenbar kurzfristig entschieden, in die Attack Zone zu fahren. Dabei habe ich ihn leicht berührt und meine Front beschädigt. Außerdem war ich dann schon neben ihm, und es gab aus meiner Sicht eigentlich kein Zurück mehr. Die Aktion war unglücklich, und ich habe gehofft, dass es okay war. Die Rennkommissare haben das anders gesehen. Diese Entscheidung muss ich so akzeptieren. Was bleibt, ist das Bewusstsein, dass ich ein starkes Rennen gefahren bin und den Speed habe, um aufs Podium zu kommen. Darauf werde ich im weiteren Saisonverlauf aufbauen. Herzlichen Glückwunsch an Alexander zum Sieg. Das ist auch ein riesiger Erfolg für das Team. Vielen Dank an alle, die diese starke Performance möglich gemacht haben – sowohl hier an der Strecke als auch bei BMW in München.“


Jens Marquardt (BMW Group Motorsport Direktor):
„Gratulation an Maximilian Günther, der trotz der Strafe stolz auf seine Leistung sein kann. Er ist ein blitzsauberes Rennen gefahren, hat dann nur leider etwas zu früh überholt. Nach den Erfahrungen aus der Vorsaison wissen wir, dass es nun vor allem darum geht, unsere Leistung auch in den kommenden Rennen zu bestätigen. Aber heute war ich einfach nur stolz, als ich die Performance unseres Teams aus der Ferne in Fuji verfolgt habe. Die Formel E ist bei uns ein TechLab für die BMW Group. Dieser Doppelerfolg zeigt, wie gut wir hier unterwegs sind – auf und auch neben der Strecke.“