25 Mai 19

Di Grassi gewinnt das Rennen in Berlin, Heimsieg für Audi

Di Grassi holt beim Heimrennen in Berlin den Sieg für Audi. Sebastien Buemi von wird Zweiter vor dem amtierenden Meister und DS Techeetah-Fahrer Jean-Eric Vergne auf dem dritten Platz. Was alles passiert ist... 

Sebastien Buemi von Nissan e.dams ging von der Pole auf die 2,375 km lange Strecke in Berlin Tempelhof. Andre Lotterer von DS Techeetah startete von hinten, machte aber Boden gut und arbeitet sich in der ersten Runde auf den 16. Platz vor. 

Der frühere Champion Lucas di Grassi (Audi Sport Abt Schaeffler), der unbedingt von seinem dritten Startplatz nach vorn wollte, überholte Stoffel Vandoorne von HWA Racelab in Kurve 6 fünf Minuten nach Rennbeginn. Nur wenige Minuten später kämpfte der Brasilianer mit Buemi um den ersten Platz und überholte wieder in Kurve 6. 

Lotterer griff weiter von hinten an und rückte auf den 15. Platz vor. Mit der Erinnerung an sein spektakuläres „perfektes Rennen“ in der vergangenen Saison, das er noch im Kopf hatte, machte Daniel Abt von Audi einen Move Richtung Podiumsplatz und rückte in Kurve 1 auf den vierten Rang vor. 

Weiterhin auf dem 15. Platz, aktivierte Lotterer den ANGRIFFSMODUS bei 32 Minuten verbleibender Zeit. Neu in der Saison 2018/19: Jeder Fahrer kann im Rennen einen Energieschub erhalten, wenn er in Kurve 6 durch die Aktivierungszone für den Angriffsmodus (ATTACK MODE Activation Zone) fährt und dabei die Ideallinie verlässt. Jeder Fahrer kann den Modus zweimal aktivieren, wobei jeder Energieschub (25 kW) vier Minuten dauert.     

20 Minuten vor Rennende fuhr Antonio da Felix Costa von BMW i Andretti Motorsport auf den zweiten Platz und forderte di Grassi in seinem Audi heraus. Buemi folgte auf dem dritten Platz. Die deutschen Hersteller kämpften um den Sieg in Berlin, aber nur einer von beiden würde am Ende oben auf dem Podiums stehen.    

17 Minuten vor Rennende setzte Buemi seinen FANBOOST ein, um Boden wiedergutzumachen und überholte da Costa. Damit war er auf den zweiten Platz vorgestoßen. Rund zehn Minuten vor Rennende stoppte Alex Lynn von Panasonic Jaguar Racing auf der Strecke auf der Start-/Ziel-Linie und meldete Probleme mit der Hinterachse. Es kam zu einer Gelbphase und Lynns angeschlagenes Auto wurde geborgen. Neuneinhalb Minuten vor Ende wurde das Rennen wieder aufgenommen.  

Etwas weiter unten hatten beide Fahrer von DS Techeetah aufgeholt. Vergne kämpfte um das Podium und überholte da Costa in Kurve 10. Damit stieß er auf den dritten Platz vor. Weiter hinten hatte Vergnes Teamkollege Lotterer Schwierigkeiten. Obwohl der Deutsche seit dem Start des Rennens zehn Plätze gut gemacht hatte, musste er wegen Problemen mit der Batterie in die Box und beendete sein Heimrennen vorzeitig.

Nur eine Minute und eine Runde bis ins Ziel kämpfte Buemi darum, Vergne auf dem dritten Platz zu halten, während di Grassi seinen Vorsprung in der letzten Runde halten konnte und mit seinem Audi e-tron FE.05 an einem begeisterten Publikum entlangfuhr. 

Trotz einem letzten - erfolglosen - Angriff von Vergne fuhr Buemi vor dem Franzosen als Zweiter über die Ziellinie Siegreich war Di Grassi in einem Heimrennen für Audi. 

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