24 Mai 19

Zusammenfassung vor dem Rennen in Berlin: Tempelhof „hart zu den Reifen", Audi steht „unmöglicher Herausforderung" gegenüber & DS Techeetah an der Spitze  

Die Strecke in Tempelhof wird beim Debüt der Gen2 Autos in Deutschland getestet, wenn die Lokalmatadoren in einem Kopf-an-Kopf-Rennen in der Hauptstadt gegeneinander antreten. Nur noch wenige Stunden bis zum Start in Berlin. Darauf sollten Sie im BMW i Berlin E-Prix 2019 achten, der am 25. Mai von CBMM Niobium präsentiert wird.

Wettkampf in der Hauptstadt 

Mit den deutschen Marken BMW i, Audi und HWA sowie den deutschen Piloten Pascal Wehrlein, Andre Lotterer, Daniel Abt und Maximilian Gunther fehlt es in Berlin nicht an Lokalmatadoren. Nach einer sensationellen Leistung von Audi Sport Abt Schaeffler in der vergangenen Saison, in der Fahrer Abt und Teamkollege Lucas di Grassi einen Doppelsieg erzielten und in einem „perfekten“ Rennen die maximale Punktzahl erreichten, wird das deutsche Team versuchen, wieder eine tolle Leistung hinzulegen.
  

„Dieses Rennen war unglaublich - es ist unmöglich, das zu übertreffen", sagte Abt. 

„Jetzt denken die Leute, wir können das einfach noch einmal machen, aber das ist nicht der Fall - es ist eine Riesenherausforderung. Es ist ein anderes Auto und eine andere Saison. Trotzdem denke ich, das wir alles haben, was wir brauchen, um auf dieser Strecke gut abzuschneiden. " 

Neben Abt will Andre Lotterer von DS Techeetah in seinem ersten Berliner E-Prix den neunten Platz des Vorjahres verbessern. Derzeit Zweiter in der Gesamtwertung mit einem Punkt hinter seinem Teamkollegen Jean-Eric Vergne, ist Lotterer hungrig auf seinen ersten Sieg in der Formula E. Zum ersten Mal auf der Berliner Strecke sind Pascal Wehrlein und Maximilian Gunther von Mahindra Racing, die sich vor heimischem Publikum unbedingt einen Platz auf dem Podium sichern wollen. 

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DS Techeetah an der Spitze

Nachdem er die Rekordserie von acht verschiedenen Siegern in acht Rennen mit dem ersten Doppelsieg der Saison in Monaco beendet hat, führt der Champion und DS Techeetah Fahrer Jean-Eric Vergne auf dem Weg nach Berlin. Der Franzose, der zum ersten Mal seit seinem Titelgewinn in New York City im vergangenen Juli wieder an der Spitze der Gesamtwertung steht, ist aber alles andere als selbstzufrieden. „Ich bin froh, in dieser Position zu sein, aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich die Meisterschaft anführe", sagte Vergne.

„Ich führe mit nur einem Punkt und das ist absolut nichts. Alles kann nach Berlin wieder ganz anders sein. Als Team sind wir gut aufgestellt und sind ruhig und entspannt." 

Hinter ihm in der Gesamtwertung - wenn auch nur mit einem Punkt - steht sein Teamkollege Andre Lotterer, der zu Beginn der Saison 2017/18 in die Mannschaft kam. Mit den beiden DS Techeetah-Piloten auf dem Weg nach Berlin steigt der Druck, da die beiden Fahrer in Tempelhof gegeneinander antreten. 

„Andre hinter mir zu haben, ändert nichts - ich kämpfe ja nicht nur einen Gegner in der Meisterschaft, ich kämpfe gegen 20!

„Möge der Beste gewinnen und dann sehen wir ja, wie es am Ende steht. Wir sind weiter Freunde - wir scherzen, dass wir Brüder mit verschiedenen Müttern sind, nur 10 Jahre auseinander. 

„Wir wissen beide, dass wir uns, wenn wir auf der Strecke sind, wie harte Hunde kämpfen werden - wie wilde Tiere, aber außerhalb der Strecke sind wir die besten Freunde", sagt der Champion mit einem Lächeln. 

Asphaltdschungel 

Zurück in der historischen Umgebung des Berliner Flughafens Tempelhof kehrt die ABB FIA Formula E Championship zum vierten Mal in der Geschichte der Serie an diesen Veranstaltungsort zurück. Mit 10 Kurven befindet sich die 2,375 km lange Strecke auf dem riesigen Vorfeld des Terminals. Es gilt als das größte unter Denkmalschutz stehende Gebäude Europas. Die Betonstrecke ist äußerst griffig, so dass der Kurs in Tempelhof sehr schwer zu bändigen ist.

„Das Rennen in Berlin wird sehr interessant", sagte Vergne.

„Es wird energieaufwendig und hart für die Reifen. Aber ich mag diese Art von Rennen. Du kannst ein bisschen Stratege sein, je nachdem, wo du startest.

„Du kannst öfter überholen, vor allem im Vergleich zu Monaco oder Paris." 

Nachdem JEV den Rundenrekord im 2. Freien Training der letzten Saison auf 01 09,438 Sekunden setzte, können Sie sich darauf freuen, dass die Zeiten gerissen werden, wenn die neuen, schnelleren und leistungsfähigeren Gen2-Fahrzeuge erstmals in der deutschen Hauptstadt zum Einsatz kommen.