10 Mrz 19

Bird gewinnt den furiousen Kampf um den ersten Platz im Hafendistrikt von Hongkong

In einem furiosen Kampf um den ersten Platz holte der britische Fahrer Sam Bird in Hongkong den Sieg beim 50. Lauf der Formula E. Auf den zweiten Platz kam Edoardo Mortara von Venturi und Dritter wurde Lucas di Grassi von Audi Sport Abt Schaeffler. Andre Lotterer währenddessen blieb wütend auf der Strecke, nachdem er den Sieg in den letzten Augenblicken des Rennens verloren hatte.     

Und so lief das Rennen... 

Oliver Rowland von Nissan e.dams übernahm die Führung von der Startlinie an, während sich das Fahrerfeld durch Kurve 1 und die Schikane schob. Poleman Stoffel Vandoorne (HWA Racelab) war auf zweiter Position, aber nur solange, bis sich Sam Bird von Envision Virgin Racing durch das Fahrerfeld nach vorn gekämpft hatte und seine Position einnahm.  

Nur wenige Minuten nach Rennstart kam es zu einer Gelbphase, da das beschädigte Auto von Filipe Nasr von Geox Dragon in Kurve 2 in die Wand fuhr, woraufhin sowohl Jerome d'Ambrosio von Mahindra Racing als auch Pascal Wehrlein mit dem beschädigten Auto kollidierten und alle drei Fahrer das Rennen innerhalb der ersten fünf Minuten beenden mussten. Hinter dem Safety Car gruppierte sich das Fahrerfeld neu, dann wurde das Rennen mit Roter Flagge vorübergehend gestoppt und die Autos geborgen. Nachdem der Schaden bereinigt wurde, wurden 13 Minuten zur Zeit hinzugerechnet, um die verlorene Zeit unter der roten Flagge auszugleichen.     

Bei der Ausfahrt aus der ersten Kurve, als sein Auto langsamer wurde, fiel Rowland auf den 10. Platz und übergab die Führung an Bird, der einen starken Andre Lotterer hinter sich hatte. Nur Sekunden später nutzte Lotterer die breite Linie Birds in Kurve 2 und schob sich in Führung. 

Dahinter hielt Vandoorne als Dritter Venturi's Edoardo Mortara als Vierter in Schach denn er wollte den Platz auf dem Podium, den er in der vergangenen Saison in Hongkong erreicht hatte, unbedingt wieder einnehmen. 

Ganz vorn lauerte Bird hinter Lederer auf den richtigen Moment und blieb dicht an seinem Heck, während der Deutsche die Führung übernahm. Auf dem Weg in die Kurve 2 machte der britische Pilot einen Vorstoß und passierte Lotterer, bevor der Deutsche seine Führung in der Schikane zurückeroberte. Kopf an Kopf kämpften die beiden hart um die oberste Stufe des Podiums. 

Weniger als 18 Minuten vor dem Ziel stoppte Vandoorne wegen eines technischen Defektes auf der Strecke und Nissan e.dams' Sebastien Buemi zog sich auf dem Weg durch die Schikane einen Schaden an seinem linken Vorderrad zu und beendete das Rennen vorzeitig. Das Safety Car musste ausfahren und Vandoorne einsammeln. 

Das Rennen wurde mit elf Minuten verbleibender Zeit neu gestartet, Lotterer lag nach wie vor in Führung, Bird knapp auf Rang zwei und Mortara auf Rang drei. Der schweizerisch-italienische Fahrer hat gute Erinnerungen an Hongkong, nachdem er in der letzten Saison einen großen Teil des Rennens angeführt und sich bei seinem Formula E Debüt einen Platz auf dem Podium gesichert hatte. 

Weiter hinten im Fahrerfeld blieb Rowland auf der Strecke stehen, weil seine hintere Achsaufhängung nach dem Kontakt mit der Mauer gebrochen war. Mit dem Safety Car wurde Rowlands Wrack geborgen und das Rennen mit weniger als zwei Minuten verbleibender Zeit wieder aufgenommen. 

Der britische Fahrer Bird griff den führenden Lotterer an, fuhr auf das Heck des Deutschen auf und brachte den Reifen zum Bersten. Er ließ ihn wehrlos hinter sich. Das Auto schlingerte Richtung Ziel, kam aber nicht mehr dort an, da Rauch aus dem Heck aufstieg. Bird flog derweil über die Ziellinie und holte sich den Sieg.  Hinter Bird kam Mortara auf Platz zwei und di Grassi auf Rang drei. Nach Rennende wurde gegen Bird wegen des Vorfalls mit Lotterer eine Untersuchung eingeleitet, das Ergebnis steht aber noch nicht fest.

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