04 Jul 19

Elektrischer radikaler 400 kW-Geländewagen der Extreme E in Goodwood vorgestellt

Bevor der Gründer der Extreme E, Alejandro Agag, und der Vorsitzende Gil de Ferran ihr weltweites Debüt auf dem international bekannten Goodwood-Bergrennen beim Festival of Speed feierten, enthüllten sie den neuen rein elektrischen Rennwagen mit 550 PS. 

Da sich immer mehr Menschen für die rein elektrische Mobilität entscheiden, werden auch immer mehr Elektrofahrzeuge (EF) in die wunderbare Welt der Autos eingeführt. Trotzdem war die Vorstellung des neuesten EF am Eröffnungsfreitag des Goodwood Festival of Speed etwas ganz Besonderes. Willkommen zum ODYSSEY 21, dem neuen rein elektrischen Geländerennwagen, der in der neuen Geländemotorsport-Serie Extreme E die Nase vorn hat.    

Extreme E ist eine im Februar dieses Jahres ins Leben gerufene neue Rennserie mit dem Ziel, auf die Auswirkungen des Klimawandels auf einige der empfindlichsten Ökosysteme der Welt aufmerksam zu machen. In den Fußstapfen der Schwesterserie ABB FIA Formula E Championship: Die Extreme E wird dazu beitragen, die Einführung von Elektrofahrzeugen zu fördern und zu beschleunigen, um unseren Planeten zu schützen und die Luftverschmutzung zu verringern.



Elektrische Geländewagen werden in einigen der schwierigsten Umgebungen der Welt gegeneinander antreten. Der Gründer der Serie, Alejandro Agag, stellte bei einer Auftaktveranstaltung beim Goodwood Festival of Speed den neuesten Prototypen vor. Der 400 kW (550 PS) starke ODYSSEY 21 besteht aus standardisierten Teilen von Spark Racing Technology und einer Batterie von Williams Advanced Engineering. Er legt 100 km/h in 4,5 Sekunden bei Steigungen bis zu 130 % hin.

Unter der schlanken Karosserie befinden sich ein Rohrrahmen aus Niob-Stahl-Legierung sowie eine Crash-Struktur und ein Überrollkäfig. Die Reifen haben die Aufgabe, die Rennwagen auf dem Boden zu halten. Sie wurden sowohl für extreme Winter- als auch Sommeranforderungen konzipiert. Reifenentwickler ist der Gründungspartner und Reifenspezialist Continental.

„Der Extreme E-SUV ODYSSEY 21 ist einzigartig im Motorsport“, sagte Alejandro Agag, Gründer und CEO der Formula E, dem operativen Partner von Extreme E. „Die Spitzentechnologie, die unsere branchenführenden Partner bei seinem Design und seiner Entwicklung eingesetzt haben, brachte einen atemberaubenden Rennwagen hervor, der in den härtesten und vielfältigsten Umgebungen der Welt die höchste Leistung bringt.“



„Die Kombination von sportlichem Wettbewerb auf höchstem Niveau und extrem anspruchsvollen Umgebungen von Extreme E wird sich auch als bedeutende Forschungs- und Entwicklungsplattform für Hersteller erweisen, die weitere Fortschritte bei der nachhaltigen Mobilität vorantreiben.“

Nachdem der von Spark Racing Technology gebaute ODYSSEY 21 enthüllt wurde, absolvierte er seinen ersten Demonstrationslauf beim renommierten Bergrennen auf dem Gelände von Goodwood House. Der Lauf fand nur eine Woche nach der Fertigstellung des vollständigen Erstbaus des Prototyps im Spark-Werk in Tigery, Frankreich, statt.

Von Anfang an werden Teams in der Lage sein, ihren eigenen Antriebsstrang zu testen und zu entwickeln und Bereiche der Karosserie auszuwählen, wie die Motorabdeckung, vordere und hintere Stoßfänger, Seitenschweller und Lichter, um alltägliche Straßenfahrzeugmodelle zu schaffen. 

„Unsere Herausforderung bestand darin, einen Rennwagen zu bauen, der allen möglichen Untergrund- und Geländevariationen standhält, darunter auch Kies, Fels, Schlamm, Eis, Schnee, Wasser und Sand", sagt Theophile Gouzin, Technical Director von Spark Racing Technology. 

„Der sofort einsatzbereite ODYSSEY 21 wird mit seiner Leistung bereits in der ersten Saison überzeugen. Leistung und Drehmoment werden die von Rallye-Weltmeisterschaftswagen übertreffen.“ Die Zahlen sind wirklich umwerfend.

„Drehmoment- und Leistungsdichte des Antriebsstrangs sind ebenfalls ein Durchbruch. Wir erhalten optimale Ergebnisse aus einem kleinen Paket, was ein geringeres Gewicht, Platzeinsparung und letztendlich eine verbesserte Wirtschaftlichkeit bedeutet.“

„All diese Innovationen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind vom Rennwagen auf die Straße übertragbar – was schließlich dem Verbraucher und der nachhaltigen Mobilität zugute kommt.“

Mit Rennen, die in Ökosystemen wie Gletscher, Regenwald, Arktis, Gebirge und Wüste geplant sind, wird die Extreme E die Teams, Fahrer und Rennwagen in einigen der schwierigsten und fragilsten Umgebungen der Welt auf Herz und Nieren prüfen. 

„Ob in der Arktis, im Himalaya, im Amazonasgebiet, in der Sahara oder auf den Inseln des Indischen Ozeans, dieser Rennwagen wird nicht nur Motorsportbegeisterten die Leistungsfähigkeit von E-SUVs demonstrieren. Es sollen auch Verbraucher angesprochen werden, die mit einem E-SUV ihren eigenen Beitrag zum Umweltschutz leisten möchten“, fügt Agag hinzu. 

Erfahren Sie mehr über die brandneue Rennserie Extreme E