12 Feb 19

Die Saison bisher: CBMM Niobium Mexico City E-Prix 2019

Eine bisher unglaubliche Rennshow, oder? Beim Saisonauftakt in Saudi-Arabien sahen wir, wie BMW i Andretti Motorsport mit einem unerwarteten Sieg von Teamleader Antonio Felix da Costa sein Tempo zeigte. Jerome d'Ambrosio von Mahindra Racing trat dagegen als unwahrscheinlicher Held aus dem Wahnsinn in Marrakesch hervor. Bei dem heißesten Rennen, das in der glühenden Hauptstadt von Chile, Santiago de Chile, je aufgezeichnet wurde, war Sam Bird von Envision Virgin Racing siegreich. Nur 13 Autos und Fahrer konnten das Rennen beenden. Die anderen gerieten wegen der Tests und der engen Stellen auf der innerstädtischen Rennstrecke in Bedrängnis. 

Nun ist die ABB FIA Formula E Championship bereit für den nächsten Wahnsinn in Mexico City im Autodromo Hermanos Rodriguez am Samstag, 16. Februar. Und wir sehen uns die bisherigen Highlights der Saison an.

Erleben Sie die ganze Action beim CBMM Niobium Mexico City E-Prix 2019

Was wir in Santiago gelernt haben

Sicher geglaubte Favoriten noch weit von der Spitze entfernt:

Der amtierende Meister Audi Sport Abt Schaeffler ist Fünfter in der Gesamtwertung und sein eigenes Kundenteam – Envision Virgin Racing – steht an der Spitze. Damit zählen die „Underdogs“ nach drei Rennen zur Oberklasse. Bei 41 Punkten Rückstand bedeutet das für Audi: Man muss sich in Mexico City an die Arbeit machen. Doch das deutsche Team hat gute Erinnerungen an die mexikanische Hauptstadt, nachdem Daniel Abt (Audi) im vergangenen Jahr hier seinen ersten Formula E-Sieg feierte. Das Gleiche nochmal? Seien Sie dabei, und Sie erfahren es. 

Unvorhersehbarkeit ist die einzige Gewissheit:

Drei Rennen auf drei verschiedenen Kontinenten haben drei verschiedene Gewinner aus drei verschiedenen Teams hervorgebracht. Was wir aus der bisherigen Saison gelernt haben? Unvorhersehbarkeit ist mehr oder weniger die einzige Gewissheit in der Formula E. Darüber hinaus haben wir bis jetzt sieben verschiedene Fahrer aus fünf verschiedenen Teams auf dem Podium gesehen. Eines ist jedenfalls jetzt schon klar: Das nächste Rennen in Mexico City wird genauso spannend und unvorhersehbar wie der Saisonstart. In den Worten unseres Meisterschaftsführenden Sam Bird (Envision Virgin Racing) „kann in dieser Serie alles passieren“.  
Der unwahrscheinliche Held d'Ambrosio ist einer der drei verschiedenen Fahrer aus drei verschiedenen Teams in nur drei Rennen. 

Enger, offensiver und schneller:

Drei Worte, die das Renngeschehen, das wir in der bisherigen Saison auf der Strecke gesehen haben, perfekt zusammenfassen. Gen2 – mit der doppelten Reichweite und mehr Leistung als Gen1 – hat sich durchaus bewährt. In Marrakesch (dem bislang einzigen Vergleichspunkt) erlebten wir, wie der radikale Neuwagen um fast drei Sekunden schnellere Rundenzeiten hinlegte. Das Rennen wird schneller, offensiver und herausfordernder als ja zuvor. In Santiago zogen sich mehr als neun Autos und Fahrer mit Dellen und Kratzern aus dem Rennen zurück, nachdem sie sich 45 Minuten lang das bis dahin engste Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert hatten. Sie denken, die Formula E ist ein gemütlicher Spaziergang? Nicht wirklich. 

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